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Impactful Coach
Episode 31Becoming a coachDeutsch48 min

Unternehmertum in der Coaching-Branche: Das "Making of" des LINC Personality Profilers mit Dr. Ronald Franke

with Ronald Franke, Geschäftsführer (Managing Director), LINQ GmbH

Also available in English: Entrepreneurship in the coaching industry: Making of the LINC Personality Profiler with Dr. Ronald Franke

Show notes

This is a German Original Episode. For its English version, click here!


In dieser Folge von Making of a Coach spricht Tobi mit Dr. Ronald Franke, dem Mitgründer des LINC Personality Profilers. Gemeinsam zeichnen sie nach, wie aus einem Psychologiestudenten ein Coach, Forscher und Unternehmer wurde. Neben einem tiefen Einblick in Persönlichkeit und Coaching entwickelt sich das Gespräch zu einer unternehmerischen Reise durch die Coaching-Branche – von kulturpsychologischer Forschung bis hin zur Entwicklung eines B2B-Tools, das heute von über 5.000 Coaches genutzt wird und jährlich mehr als 40.000 Auswertungen ermöglicht.

Unterwegs beleuchten die beiden, welche Rolle Persönlichkeitsanalysen im echten Coaching – jenseits von Auswertungs-Gesprächen – spielen und warum typbasierte Instrumente gegenüber eigenschaftsbasierten Ansätzen an ihre Grenzen stoßen.


Key Learnings:

  • Eigenschaftsorientiert statt typbasiert: Nutze Modelle wie die Big Five, um Coaching-Ziele mit Persönlichkeitsmustern zu verknüpfen. Wo es passt, kann der LINC Personality Profiler in Führungs- oder Teamkontexten helfen, Einsichten zu beschleunigen – ohne Coaching zu ersetzen.
  • Testen vor Skalieren: Wer Dienstleistungen rund um Persönlichkeitsanalysen aufbaut, sollte Zahlungsbereitschaft früh mit kleinen Experimenten und einem MVP prüfen, bevor digitale Produkte skaliert werden.
  • Stabilität durch B2B: Für nachhaltige Umsätze lohnt es sich, im Unternehmenskontext anzusetzen – etwa durch Zertifizierungen, kombinierte Angebote aus Auswertung und Coaching für HR und Führungskräfteentwicklung, und Erfolgsmessung über die Umsetzung vereinbarter Maßnahmen.


Ressourcen:


Episode Chapters:

01:58 Die Entstehung des LINC Personality Profilers

02:56 Von der Wissenschaft zum Coaching

05:02 Herausforderungen und Learnings im Unternehmertum

07:57 Die Rolle der Persönlichkeit im Coaching

16:10 Entwicklung und Anwendung des LINC Profilers

41:09 Unternehmenskultur und internationale Expansion

44:46 Lightning Round Fragerunde zum Abschluss

Transcript

Full transcript, edited for readability. Every timestamp jumps the video to that moment.

Tobi: Willkommen beim Making of a Coach Podcast. Wenn du Deutsch sprichst, dann bist du hier genau richtig. Und wenn es darum geht, Klienten zu helfen zu reflektieren, in der Beschreibung von Präferenzen, von Verhalten oder von Stärken eine gemeinsame Sprache zu sprechen, dann nutzen ganz viele von euch ja Persönlichkeitsanalysen und Assessments. Das Interesse ist riesig. Eine unserer meistgehörten Making of a Coach Folgen ist die zu DISC. Mehrere meiner Gäste arbeiten mit dem Tobi: MBTI-Persönlichkeitstest, und auch bei metaFox arbeiten wir aktuell ja am Stärken-Discovery-Assessment. In Deutschland ist eines der meistgenutzten Assessment-Tools der LINC Personality Profiler. Allein im letzten Jahr wurden damit circa 40.000 Assessments gemacht, und beim Unternehmen hinter dem Profiler arbeiten roundabout 40 Personen. Aus all diesen Gründen war ich natürlich neugierig, mit einem der beiden Gründer von LINC, Dr. Ronald Franke, zu sprechen. Wir sind tief eingestiegen in die Geschichte vom Doktoranden an der Uni, der nebenher privat eine Coaching-Ausbildung machte und Bock auf Selbstständigkeit hatte. Wie es dazu kam, dass ihr erstes Angebot erstmal nicht so gezündet hat, und was sie daraus gelernt haben. In all diese unternehmerischen Themen steigen wir heute mit Ronald ein. Zum LINC Profiler als Coaching-Tool selbst machen wir dann nochmal eine separate Folge, sodass Ronald ihn heute eher für den Kontext beschreibt. Aber hört selbst, let's go! Ronald Franke: Also, der LINC Personality Profiler ist eine digitale Persönlichkeitsanalyse. Das heißt, im Prinzip besteht er aus einem Fragebogen, den man digital ausfüllt, und einem Report, der dann erstellt wird und der es mir ermöglicht, mich, meine Persönlichkeit, mein Potenzial besser kennenzulernen. Und das Ganze fußt eben auf einem wissenschaftlich validen Modell, sodass ich dann auch wirklich ein realistisches Bild bekomme.

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